Allgäu - Die Helfer vor Ort der BRK-Bereitschaften im Oberallgäu haben im Jahr 2025 erneut eindrucksvoll bewiesen, wie unverzichtbar ihr ehrenamtlicher Einsatz für die regionale Notfallversorgung ist. Bei insgesamt 682 Einsätzen überbrückten sie in medizinischen Notfallsituationen wertvolle Minuten bis zum Eintreffen des Regelrettungsdienstes. Der HvO-Dienst bildet damit einen wesentlichen Baustein für eine schnelle, leistungsfähige und verlässliche Notfallversorgung im gesamten Oberallgäu.
Die sogenannten Helfer vor Ort, kurz HvO, sind speziell ausgebildete Ersthelferinnen und Ersthelfer der örtlichen BRK-Bereitschaften. Sie werden immer dann alarmiert, wenn sie den Einsatzort schneller erreichen können als der reguläre Rettungsdienst - etwa im Fall entlegenerer Ortschaften - oder wenn alle anderen Rettungsmittel in anderen Einsätzen gebunden sind. Ihre Aufgabe ist es, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder Notarztes zu überbrücken und lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten. Hierfür steht jedem HvO-Standort eine vollständige Notfallausrüstung zur Verfügung.
Getragen wird dieser Dienst ausschließlich durch qualifizierte ehrenamtlich Engagierte, die ihre Zeit, ihr Fachwissen und ihre Einsatzbereitschaft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Wie bedeutend dieser Beitrag ist, zeigen die Einsatzzahlen des Jahres 2025: Die Mitwirkenden an den acht HvO-Standorten des BRK im Oberallgäu wurden fast 700-mal alarmiert.
Hier die Einsatzzahlen, gegliedert nach HvO-Standorten (in alphabetischer Reihenfolge):
| Balderschwang | 25 |
| Missen | 65 |
| Muthmannshofen | 102 |
| Niedersonthofen | 128 |
| Oberstaufen | 108 |
| Steibis | 36 |
| Weitnau | 30 |
| Wertach | 188 |
