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Fast 17.000 ehrenamtliche Stunden geleistet

Die BRK-Bereitschaft Oberstaufen freute sich über die Anwesenheit von Stefan Müller (stv. Kreisgeschäftsführer BRK-Oberallgäu, ganz links) und Joachim Konrad (MdL, vordere Reihe ganz rechts). Der CSU-Landtagsabgeordnete unterstützt die Arbeit des BRK Oberallgäu und nahm bei dem Kameradschaftsabend Ehrungen vor. (Foto: Müller, BRK KV Oberallgäu)

BRK-Bereitschaft Oberstaufen blickt auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück

Oberstaufen – Bei der jüngst abgehaltenen Jahresversammlung der BRK-Bereitschaft Oberstaufen zog Bereitschaftsleiter Markus Gorbach Bilanz über ein arbeitsreiches Jahr 2025. Dabei standen die konkreten Leistungen der Ehrenamtlichen in den verschiedenen Diensten im Mittelpunkt. Deren Einsatzgebiet umfasst das Gemeindegebiet von Oberstaufen mit allen Ortsteilen. 

In seiner Eröffnungsrede betonte Gorbach die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamts: „Einige Menschen genießen wenig Teilhabe am Wohlstand. Der Riss in der Gesellschaft wird tiefer. Umso wichtiger ist ehrenamtliche Arbeit.“ Die BRK-Bereitschaft Oberstaufen habe dazu im vergangenen Jahr erneut einen großen Beitrag geleistet: Insgesamt kamen 16.824 ehrenamtliche Stunden zusammen.

Größte Jugendgruppe im Oberallgäu
„Wie attraktiv die ehrenamtliche Mitwirkung in der Bereitschaft ist, zeigt dass es uns wieder gelang, neue Mitglieder zu gewinnen. Das sichert auch weiterhin unsere Handlungsfähigkeit“, so Gorbach. Besonders erfreulich entwickle sich auch die Jugendarbeit: Derzeit engagieren sich 36 Kinder und Jugendliche in der örtlichen Jugendgruppe. „Das JRK Oberstaufen ist im Kreisverband Oberallgäu die größte Ortsgruppe. Das erfüllt uns mit Stolz, denn unser Jugendrotkreuz ist die Zukunft im Roten Kreuz Oberstaufen“, betonte er.

Helfer vor Ort stark gefragt
Die Bereitschaftsmitglieder decken ein breites Spektrum an Aufgaben ab. Im nunmehr zwölften Jahr betreiben sie die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst. Seit 2021 gibt es den „Helfer vor Ort“ (HvO) in Oberstaufen. Allein dieser wurde im Jahr 2025 insgesamt 105-mal alarmiert – im Schnitt entspricht dies etwa zwei Einsätzen pro Woche. Dabei kamen 4.048 gefahrene Kilometer, knapp 96 Einsatzstunden und 958 Bereitschaftssunden zusammen. „Dieser konstant hohe Bedarf zeigt, dass wir mit dem Dienst ein dringend nötiges Angebot für die Oberstaufner Bevölkerung vorhalten.“

Engagierter Einsatz in vielfältigen Aufgaben
Daneben leisteten die Aktiven 350 Stunden in Erste-Hilfe-Kursen, 1.100 Stunden in den Fachdiensten Motorrad und Krisenintervention und investierten zudem mehr als 2.600 Stunden in eigene Aus- und Fortbildungen. Weitere Aktivitäten umfassten Rettungsdienst, Sanitätswachdienste bei großen Veranstaltungen in und um Oberstaufen und im gesamten Oberallgäu, Einsätze der Schnell-Einsatz-Gruppe Behandlung, sowie die Unterstützung bei Blutspendeterminen und im Katastrophenschutz. Auch die Mittelbeschaffung, zum Beispiel durch Verkaufsstände bei Veranstaltungen, schlug mit rund 500 Stunden zu Buche. Hinzu kamen Leitungsaufgaben, Kameradschaftspflege und Öffentlichkeitsarbeit – unter anderem über die regelmäßige Darstellung der Aktivitäten auf Facebook, die Gorbach in seinem Rückblick ebenfalls aufgriff.

Zum Abschluss richtete Gorbach einen ausdrücklichen Dank an die aktiven Kameradinnen und Kameraden vor Ort, an umliegende Bereitschaften sowie an Feuerwehren, Bergwacht und Polizei. Die Zusammenarbeit im Dienst am Menschen, suche in und um Oberstaufen ihresgleichen. Ein besonderer Dank galt außerdem der Marktgemeinde Oberstaufen, „hier gibt es immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen“.

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