Bei Ereignissen mit Personenschäden wird die Rettungsdienstleitstelle je nach dem Ausmaß der Schadenslage, alle zur Verfügung stehenden eigenen Rettungsmittel alarmieren und einsetzen. Foto: A. Zelck / DRK e.V.
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Der BRK-Betreuungsdienst

Ansprechpartner

Herr
Michael Lingenhöl
2. stv. Bereitschaftsleiter

Tel: 0831 52292 0
Fax: 0831 52292 16

Kontaktformular

Bayerisches Rotes Kreuz
Kreisverband Oberallgäu
Haubenschloßstr. 12
87435 Kempten

Ein Unglücksfall trifft Menschen auf unterschiedliche Weise. Wenn Autofahrer in eisiger Kälte stundenlang im Stau stehen, ein Haus abbrennt, eine Flut ganze Lebensgrundlagen zerstört, sind die Betroffenen, auch wenn sie vielleicht nicht verletzt wurden, dennoch auf Hilfen wie Verpflegung, Unterkunft, Pflege oder Bekleidung angewiesen. Der Betreuungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen.

Auf alles vorbereitet

Bei Ereignissen mit Personenschäden wird die Rettungsdienstleitstelle je nach dem Ausmaß der Schadenslage, alle zur Verfügung stehenden eigenen Rettungsmittel alarmieren und einsetzen.
D. Winter / DRK e.V.

Der BRK-Betreuungsdienst ist auf die unterschiedlichsten Notsituationen vorbereitet. Auf lokaler Ebene können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psycho-soziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Der Vorteil: In Großschadensfällen können sie auf das professionelle Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes zurückgreifen, und Hilfe aus dem ganzen Bundesgebiet bekommen.

Hochwasser-Einsatz des Betreuungsdienstes

Im Juni 2013 verwüsteten Hochwasser weite Landstriche entlang der Donau. Ins Einsatzgebiet bei Deggendorf wurden Betreuungshelfer aus dem Oberallgäu als Teil des schwäbischen Hilfeleistungskontingents alarmiert, um dort bei der Errichtung einer Notunterkunft anzupacken.

Die BRK-Bereitschaften Oberallgäu stellten kurzfristig ein Team aus sechs Helfern zusammen, um 120 Betten anzuliefern und aufzubauen.